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Schlafsack packen: So packen, rollen und lagern Sie Schlafsäcke richtig

Möchten Sie Ihren Schlafsack mit in den Campingurlaub oder auf die Trekking-Tour nehmen, befindet er sich meistens in einem Aufbewahrungsbeutel, der mitgeliefert wird, oder er wird im Rucksack transportiert. Der Schlafsack muss jedoch immer wieder neu verpackt werden, nachdem er benutzt wurde. Zumeist wird der Schlafsack gerollt, doch sollten Sie einiges beachten, damit Ihr Schlafsack keine Schäden nimmt. Kommen Sie wieder nach Hause, muss der Schlafsack gründlich auslüften, er muss vollständig trocken sein, bevor Sie Ihn wieder wegpacken. Es kommt auf die richtige Lagerung an, zu Hause sollten Sie Ihren Schlafsack ganz und gar nicht im Aufbewahrungsbeitel lagern.

Wie Sie den Schlafsack richtig packen

Möchten Sie Ihren Schlafsack nach einer Nacht im Freien oder im Zelt wieder für die nächste Tour mitnehmen, kommt es darauf an, dass Sie ihn wieder richtig packen. Zuerst sollten Sie ihn lüften, um unangenehme Gerüche durch Schweiß zu entfernen. Bringen Sie den Schlafsack an die frische Luft und schütteln Sie ihn kräftig durch. Erlaubt es die Zeit vor der nächsten Strecke, sollten Sie den Schlafsack möglichst ca. eine Stunde lang lüften, indem Sie ihn über das Zelt, eine Wäscheleine oder einen langen Ast legen. Haben Sie nur einen Rucksack, ist es wichtig, den Schlafsack auf möglichst wenig Raum zu verstauen. Ist ein Aufbewahrungsbeutel vorhanden, sollten Sie den Schlafsack zum Transport darin verpacken, denn so beansprucht er den wenigsten Platz.

Schlafsack nicht rollen

Es mag verlockend erscheinen, den Schlafsack zu rollen, denn ursprünglich, wenn Sie Ihren Schlafsack kaufen, ist er gerollt im Aufbewahrungsbeutel. Sie sollten Ihren Schlafsack jedoch nicht eng zusammenrollen, denn so wird das Material zusammengedrückt und nimmt Schaden. Besonders bei Daunen ist das der Fall, die Füllung wird im Laufe der Zeit immer dünner. Die Isolierfähigkeit des Schlafsacks lässt nach. Sie können Ihren Schlafsack nie so eng zusammenrollen wie es beim Verpacken beim Hersteller erfolgt. Viel besser ist es, den Schlafsack schonend in den Aufbewahrungsbeutel zu stopfen, auch wenn das ungewöhnlich erscheinen mag. Gehen Sie dabei folgendermaßen vor:

  • Reißverschluss komplett öffnen
  • Schlafsack beginnend am Fußende in den Beutel stopfen
  • restlichen Schlafsack in den Beutel stopfen
  • Beutel am Zugband zuziehen

Das Stopfen bietet den Vorteil, dass Sie den Platz des Beutels vollständig ausnutzen können, ohne dass der Schlafsack dabei beschädigt wird.

Wenn das Rollen nicht vermieden werden kann

Einen Daunenschlafsack sollten Sie niemals rollen, während Ihnen ein Kunstfaserschlafsack das Rollen schon eher verzeiht. Möchten Sie den Schlafsack rollen, müssen Sie den Reißverschluss schließen. Legen Sie Ihren Schlafsack auf den Boden und falten Sie ihn der Länge nach. Beginnen Sie nun, Ihren Schlafsack vom Fußteil her aufzurollen. Um den Schlafsack möglichst eng zusammenzurollen, sollten Sie mit den Knien Druck ausüben und sich auf die so entstehende Rolle knien. Haben Sie Ihren Schlafsack aufgerollt, sollten Sie ihn zwischen die Beine klemmen und dann in den Beutel stecken. Verschließen Sie den Beutel, indem Sie am Zugband ziehen.

Die Lagerung des Schlafsacks

Wieder zu Hause angekommen, ist es wichtig, den Schlafsack richtig zu lagern. Zuerst nehmen Sie den Schlafsack aus dem Beutel und breiten ihn aus. Lassen Sie den Schlafsack auslüften und setzen Sie ihn dabei keiner intensiven Sonneneinstrahlung aus. Ist es möglich, sollten Sie Ihren Schlafsack über dem Wäscheständer ausbreiten und draußen mehrere Stunden lüften lassen. Öffnen Sie den Reißverschluss und lassen Sie den Schlafsack von beiden Seiten lüften. Nach dem Lüften kontrollieren Sie Ihren Schlafsack auf Verschmutzungen. Ist der Schlafsack nicht verschmutzt, können Sie ihn einlagern. Ist er verschmutzt, müssen Sie ihn nicht immer waschen, denn einzelne Flecken können Sie oft behandeln, ohne den Schlafsack zu waschen. Sind die Flecken allerdings größer und sind stärkere Verschmutzungen vorhanden, dann sollten Sie den Schlafsack waschen. Nur dann, wenn die Trommel Ihrer Waschmaschine groß genug ist, waschen Sie den Schlafsack in der Waschmaschine, ansonsten müssen Sie ihn in der Badewanne waschen. Haben Sie den Schlafsack gewaschen, kommt es darauf an, dass er gründlich trocknet, bevor Sie ihn einlagern. Bei einem Daunenschlafsack kann es bis zu 14 Tagen dauern, bis er richtig getrocknet ist. Lagern Sie Ihren Schlafsack, kommt es auf folgendes an:

  • Schlafsack nie im Kompressionsbeutel oder mitgeliefertem Aufbewahrungsbeutel aufbewahren
  • Schlafsack nie zu klein zusammenfalten
  • auf gute Belüftung achten

Sie sollten Ihren Schlafsack in einem Bettbezug aufbewahren oder einfach in den Schrank legen. Für die Aufbewahrung zu Hause werden auch große Aufbewahrungsbeutel angeboten, in denen Sie Ihren Schlafsack aufbewahren können. Ein großer Kissenbezug oder Bettbezug reicht allerdings für die Aufbewahrung völlig aus. Ist genügend Platz vorhanden, können Sie Ihren Schlafsack auch kopfüber aufhängen, so wie das im Fachhandel der Fall ist. Ganz wichtig ist, dass Sie Ihren Schlafsack an einem trockenen Ort lagern.


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